Sport

Vor allem wegen der Seele ist es nötig,
den Körper zu üben,
und gerade das ist es,
was unsere Klugschwätzer nicht einsehen wollen.

(Jean-Jacques Rousseau (1712-78), Schriftsteller u. Philosoph)

 

Grundsätzliches

Das Fach Sport fördert die ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, es erschließt die Aktivitäten und Handlungsmuster des Sports, macht ihre Vielfalt erfahrbar und ebnet den Weg zu sinnerfülltem Sporttreiben als Teil selbstverantwortlicher Lebensgestaltung.

Kinder und Jugendliche erfahren durch das Fach Sport Möglichkeiten und Grenzen der eigenen  Leistungsfähigkeit, können Strategien zur Erweiterung der Leistungsfähigkeit entwickeln und erproben. Bewegung, Spiel und Sport fördern Teamfähigkeit und Sozialverhalten, der handlungsorientierte Unterricht  mit Praxis-Theorie-Bezug trägt zu selbständigem Lernen, Planen und Entscheiden bei.

 

Der Lehrplan umfasst folgende

Bewegungsfelder

 

Pädagogischen Perspektiven

1. Den Körper wahrnehmen und Bewegungsmöglichkeiten ausprägen

2. Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

3. Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik

4. Bewegen im Wasser – Schwimmen

5. Bewegen an Geräten – Turnen

6. Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste

7. Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

8. Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport

9. Ringen, Kämpfen – Zweikampfsport

10. Wissen erwerben und Sport begreifen

 

A) Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern

B) Sich körperlich ausdrücken, Bewegungen gestalten

C) Etwas wagen und verantworten

D) Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen

E) Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen

F) Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln

 

Sport als 4. Prüfungsfach im Abitur

Seit 2011 besteht durch Weiterbildungen und besonderes Engagement seitens der Sportfachschaft für sportlich interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Sport als 4. Abiturfach zu wählen. Dieses Angebot wird von Schülerseite sehr geschätzt und auch genutzt.

Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen (mündlichen) Teil. Schwerpunkte des praktischen Teils in unserer Schule sind:  Ausdauer (obligatorisch) – Laufen oder Schwimmen, Leichtathletik, Volleyball und Basketball.

Und nicht zuletzt haben Mediziner und Psychologen festgestellt: Sport setzt Stoffe in unserem Körper frei, die wir als Glückshormone bezeichnen können. Wer Sport treibt, ist fröhlicher, optimistischer als andere!

Martin Kessel (1901-90), dt. Schriftsteller, 1954 Georg-Büchner-Preis


Regeln im Sportunterricht

Betreten der Sportstätten / Turnen an Geräten

Die Turnhallen, die Geräteräume, das Schwimmbad sowie der Sportplatz Diemelaue dürfen nur mit Erlaubnis des Lehrers betreten werden. Um Unfälle außerhalb  des Sichtbereiches zu vermeiden, sammeln sich die Schüler auf dem hinteren Schulhof und betreten die Sportstätten mit Erlaubnis des Lehrers. Beim Schwimmunterricht dürfen sich die Schüler  unter Vorabsprache mit Schwimmmeister und  Cafebesitzer im Vorraum des Hallenbades auch ohne Lehrkraft aufhalten, solange sie sich dort gut benehmen.

2. Korrekte Sportbekleidung

Die Schüler haben sportgerechte und den Sicherheitsanforderungen genügende Kleidung zu tragen. Das Tragen von sauberen Turnschuhen mit abriebfester Sohle ist Pflicht. Gegenstände, die beim Sport behindern oder zu Gefährdungen des Schülers oder der Mitschüler führen können, insbesondere jeglicher Schmuck, sind abzulegen (bei Freundschaftsbändern ist darauf zu achten, dass die Knoten lösbar sind oder sie so lang sind, dass sie über das Handgelenk passen). Lange Haare ab Schulterlänge sind stets zusammenzubinden. Für Brillenträger gilt das Absetzen der Brille oder das Tragen einer zweckmäßigen Sportbrille.

3. Freistellung vom Sportunterricht

Freistellungen im Schulsport können nur in besonderen Ausnahmefällen und in der Regel zeitlich begrenzt auf Antrag der Erziehungsberechtigten erfolgen. Über eine bis zu einer Woche dauernde Freistellung vom Sportunterricht aus gesundheitlichen Gründen entscheidet der Sportlehrer/In.  Über eine Freistellung von über zwei Monaten entscheidet der Schulleiter aufgrund eines schulärztlichen Zeugnisses. Sofern der Freistellungsgrund offenkundig ist, kann auf die Vorlage des ärztlichen Zeugnisses verzichtet werden. Für die Schüler/Innen, die vorübergehend vom Schulsport befreit sind, besteht Anwesenheitspflicht, sofern diese nicht aus besonderen Gründen im Einzelfall aufgehoben wird.

Eine Freistellung vom Unterricht ist nicht möglich, wenn einem Schüler nach dem Stechen von Ohrringen, eines Piercings oder eines Tattoos für einige Tage oder Wochen von der Teilnahme am Sportunterricht abgeraten wird. Versäumt ein Schüler aus diesem Grund sportpraktische Nachweise, so ist dies laut Schreiben des Kultusministeriums vom 25.03.1998 (Nr. VIII/5 – K 7405-3/3241) als Leistungsverweigerung mit der Note  „ungenügend“ zu bewerten.

Vorübergehende oder dauerhafte Freistellungen im Schulsport sollten nach Möglichkeit auf bestimmte Belastungsformen, Inhaltsbereiche, Disziplinen oder Übungen begrenzt werden. Schülerinnen und Schüler, die von bestimmten körperlichen Anforderungen im Schulsport freigestellt sind, nehmen am Sportunterricht teil, soweit es die Art ihrer Sportunfähigkeit oder Behinderung zulässt. Auch für Schülerinnen und Schüler, denen körperliche Aktivitäten untersagt sind, bieten sich im Sportunterricht vielfältige Möglichkeiten einer sinnvollen Teilnahme (z.B. Mitgestaltung der Unterrichtssituation, Erwerb von Kenntnissen).

4. Unterrichtsversäumnis durch Krankheit

Kann ein Schüler aus gesundheitlichen Gründen am Sportunterricht nicht teilnehmen, so ist der Sportlehrkraft eine Mitteilung der Eltern oder ein ärztliches Attest spätestens in der übernächsten Stunde der Genesung vorzulegen. Bei Häufung der Sportbefreiungen durch Eltern oder Ärzte kann seitens des Direktors ein amtsärztliches Attest eingefordert werden.

5. Essen und Trinken

Essen und Trinken ist in den Sporthallen aus hygienischen und Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Mitgebrachte Trinkflaschen müssen in den Umkleiden abgestellt werden. Trinkpausen werden vereinbart. Kaugummikauen ist im Sportunterricht lebensgefährlich und deshalb verboten.

6. Körperpflege

Die Zeit für die persönliche Körperhygiene ist unbedingt zu nutzen. In die Sporttasche gehören Seife, Handtuch und ein Deodorant (vorzugsweise ein DEO-Roller).

7. Unfälle im Sportunterricht

Sollte es trotz aller Vorsicht, Rücksichtnahme und Fairness doch zu einem Unfall kommen, so muss die Sportlehrkraft darüber informiert  und der Unfall innerhalb von 3 Tagen dem Versicherungsträger gemeldet werden, falls ärztliche Leistungen beansprucht wurden. Hier gehen die verunfallten Kinder zu Frau Davin ins Sekretariat, um einen Unfallbericht zu erstellen. Bei Fragen oder Unstimmigkeiten wird Rücksprache mit dem Sportlehrer gehalten.

    

TIPPS  FÜR  ELTERN

Informationen über gesundheitliche Beeinträchtigungen

Informieren Sie die Sportlehrkraft rechtzeitig über gesundheitliche oder körperliche Beeinträchtigungen Ihres Kindes. Eine formlose schriftliche Erklärung mit Hintergrund oder die Bestätigung durch den Kinderarzt ist ausreichend.

Verletzungsgefahr / Hygiene

Schmuck, Uhren, Piercings etc. stellen eine Verletzungsgefahr dar und sind grundsätzlich vor Unterrichtsbeginn abzulegen oder abzukleben. Am Tag des Sportunterrichts ist es am einfachsten, darauf zu verzichten. Hohe Geldbeträge und andere teure Wertgegenstände sollten ebenfalls nicht mitgebracht werden. Lange Haare können schon zuhause zum Zopf gebunden werden, dann wird im Sportunterricht der „volle Durchblick“ gewährleistet und eine Verletzungsgefahr gebannt. Das Sportzeug sollte ab und zu mit nach Hause genommen und gewaschen, das Handtuch ausgetauscht werden. Bei nicht aktiver Teilnahme am Schwimmunterricht wird das Tragen von T-Shirt, kurzer Hose und Badeschlappen empfohlen.


Schwimmabzeichen im Sportunterricht der Klassen 5

Alle 5-Klässler sind gut vorbereitet auf den Sommer und die Klassenfahrt Anfang September nach Norderney.

Im Schwimmunterricht konnten sie neben dem Erlernen und Üben der Schwimmtechniken Brust, Kraul, Rücken und ein bisschen Delphinschwimmen die DLRG Schwimmabzeichen Bronce, Silber und Gold erwerben.

Alle übten sehr fleißig und traten wieder und wieder an, um einzelne Disziplinen doch noch zu schaffen. So kann sich unsere Bilanz in beiden Klassen wirklich sehen lassen. Einen herzlichen Glückwunsch an alle SchwimmerInnen!

 

Klasse 5a

Klasse 5b

Bronce

2

6

Silber

9

6

Gold

14

13

Damit war aber der Ehrgeiz einiger, v.a. der, die vorher schon mit einem Goldenen Schwimmabzeichen begonnen hatten bei weitem nicht befriedigt. Sie traten freiwillig zum Dauerschwimmen an, dem alten Totenkopfschwimmer, bei dem 1 Stunde, 1,5 Stunden oder 2 Stunden ohne Pause geschwommen werden muss. Dies sprengte sogar unsere Unterrichtszeit, so dass freiwillig früher angefangen und in die Pause hineingeschwommen wurde.Den Totenkopfschwimmer bronce erschwamm sich aus der 5a ein Schüler, den goldenen 3 Schülerinnen und Schüler. In der 5b traten 5 Schülerinnen und Schüler erfolgreich zum 2 Stundenschwimmen an.

Weiterhin viel Spaß im Wasser für meine fleißigen Schwimmerinnen und Schwimmer.

Susann Ross-Karstens


Skiausflug nach Willingen

Bei herrlichem Sonnenschein und besten Pistenverhältnissen konnten alle Achtklässler am vergangenen Mittwoch ihre teilweise ersten Erfahrungen auf Skiern sammeln. Nach einem schönen aber auch anstrengenden Tag mit guter Stimmung konnte jeder auf sich stolz sein, denn fast alle hatten am Ende den ersten richtigen Hang erfolgreich gemeistert.


Volleyball-Kreismeisterschaften

Auch dieses Jahr war das Marianum wieder erfolgreich vertreten. Mit 84 Spielerinnen und Spielern waren wir auch die am aktivsten teilnehmende Schule.

Das Marianum konnte erfolgreich den Wanderpokal als die Schule verteidigen, die mit den meisten Schülerinnen und Schülern teilnahm und auch in den Spielen die meisten Punkte erzielte.

Im Einzelnen siegten die Mädchen der Wettkampfklasse (WK) 3, die Jungenmannschaften Marianum  der WK 2 und WK 3.

 

 

 

Jungen

 

 

gemischte Teams

Mädchen

 

 

 

WK 1

WK 2

WK 3

WK 4

WK 1

WK 2

WK 3

1. Platz

 

Mar Q1

Mar Kl. 8/9

 

 

 

Mar Kl. 8

2. Platz

Mar EF

Mar EF

Mar Kl. 9

Mar Kl. 6b

 

 

 

3. Platz

Mar Q2

 

Mar Kl. 7

Mar Kl. 6a

 

 

 

4. Platz

Mar Q1

 

 

Mar Kl. 5b

 

Mar Kl. 9

 

5. Platz

 

 

 

Mar Kl. 5a

 

Mar EF

 

6. Platz

 

 

 

 

Mar Q1/Q2

 

 

 

 

Insgesamt waren sehr spannende Spiele zu sehen und die Stimmung war ausgezeichnet. Besonders schön war das gegenseitige Anfeuern der einzelnen Teams untereinander. Das letzte Spiel des Tages war das Endspiel der Jungen der WK 1, in dem das EF-Team des Marianum  gegen das Team des Gymnasiums St. Kaspar Neuenheerse vor großem Publikum spielen konnte, da alle anderen Wettkämpfe schon beendet waren.

Bei so viel Einsatz, gutem Willen und guter Stimmung können alle sehr stolz auf ihre Leistungen sein!

Wir, Eure Begleiter des Tages, sind es !!!

 

 

 

Skifahrt 2017

Eine neue Woche beginnt. Dank unserer engagierten Lehrer Frau Ross-Karstens, Herrn Kulke und Herrn von Detten erhielten wir die Möglichkeit, an einer Skifreizeit teilzunehmen. Nach einer anstrengenden Busfahrt, die sich über 10 Stunden hinzog, kamen wir endlich in Mallnitz an der Pension Uhl an. Doch es gab kaum Verschnaufpause, das Frühstück stand bereit und nach dem Beziehen der Zimmer fuhren wir auch schon zur Piste. Dort holten wir erst unsere Ausrüstung ab, um dann schon erste Schritte auf den Skiern zu wagen. Dies endete zwar teilweise mit lustigen Stürzen, man konnte aber auch sehen, dass einige erfahrenere Skifahrer dabei waren. Am Abend wurden dann Liegestütz für die gesammelten „Vergehen“ des Tages verteilt. Ergebnis davon: Muskelkater, aber riesige Oberarme! Am zweiten Tag fuhren wir dann alle, nach dem Mittagessen auf der Piste, mit dem Lift hoch auf den großen Berg. Ein Großteil blieb auch bis zum Schluss auf der Piste und fuhr dann mit der letzten Gondel wieder ins Tal. Am dritten Tag wurde es spannend: Wir fuhren mit dem Bus zum Gletscher. Einige waren sehr nervös, aber die Vorfreude auf die Piste war trotzdem groß. Nach dem Einfahren wirkten auch alle sicher auf den Skiern, sodass wir nach dem Mittagessen auf der Bergstation in Kleingruppen den Berg unsicher machen durften. Trotz schlechten Wetters hat der Tag viel Spaß gemacht. Der Tag danach wurde auch auf dem Gletscher verbracht. Auch hier wurde bis zum Mittag mit den Lehrern gefahren und danach wieder in Kleingruppen. An dem Tag war das Wetter auch auf unserer Seite – Sonnenschein, klarer Himmel und über Nacht ist auch noch einmal Schnee gefallen. Leider ging dann auch dieser anstrengende Tag vorüber. Am fünften Tag fuhren wir wieder auf unserer „Heimpiste“. Man konnte mittlerweile schon deutliche Unterschiede zu den Anfängen sehen und zum Schluss sind alle auch mindestens ein Mal die Talabfahrt gefahren. Am letzten Tag sind wir dann bis zum Mittag noch gefahren, haben ein paar letzte Späße gemacht und mussten dann unsere Leihski abgeben. Am Abend haben wir dann unter der Aufsicht von unseren Lehrern ein wenig gefeiert und über die letzten Tage gesprochen. Nach einem kleinen Spiel, geplant von Herrn Kulke und Herrn von Detten wurde Musik gehört. Spät in der Nacht wurden dann teilweise noch die Koffer gepackt und dann am letzten Morgen alles abreisefertig gemacht. Dann ging es auch schon mit dem Bus Richtung Heimat.