Bienvenue à Toulouse!

Vom 17.  bis 24. März 2018 fand in diesem Jahr unser Frankreichaustausch statt. Wie immer erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm, das dazu beitrug, dass die 12 Teilnehmer/Innen der 9. Klasse ihre Sprachkenntnisse vertiefen und ganz viel über die Region, das französische Schulsystem und die französische Lebensart lernen konnten. Erneut wurden wir sehr freundlich aufgenommen und verbrachten, trotz Regen und Kälte, eine gelungene Woche in der Nähe von Toulouse. Nun erwarten wir mit Spannung den Gegenbesuch der Franzosen, der vom 12. bis 19. Mai stattfinden wird.

Melanie Leuschner aus der 9a berichtet von ihrer Woche in Frankreich:

„Am Samstagmorgen trafen wir uns alle am Bahnhof in Warburg und machten uns von dort auf den Weg nach Frankreich. In Kassel fiel dann unser Zug nach Frankfurt zum Flughafen aus und wir mussten in der Kälte auf den nächsten Zug warten. Als wir am Abend endlich sicher in Toulouse gelandet waren, trafen wir das erste Mal unsere Austauschpartner. Leider war der Tag dann auch schon fast vorbei.  Den Sonntag verbrachten wir alle in den Gastfamilien und am Montag trafen wir die anderen wieder. Auf dem Plan standen für diesen Tag Unterricht und Kennlernspiele. Der Unterricht in Frankreich unterscheidet sich nicht so viel von dem in Deutschland. Der Unterricht beginnt zwar erst um 9 Uhr und endet erst 17.30 Uhr, aber die Schulhof ist um 8 Uhr schon voll. Außerdem reden die Franzosen noch mehr im Unterricht als die Deutschen. Man hat nicht so viel vom Unterricht verstanden, weil die Franzosen natürlich recht schnell sprechen.

Am Dienstag erkundeten wir Toulouse mit einer Rallye. Es waren auch ganz witzige „Selfie-Aufgaben“ dabei, zum Beispiel sollten wir ein Bild von unserer Gruppe mit einem Tier machen. Später hatten wir Freizeit in der Stadt. Als wir wieder an der Schule angekommen waren, hatten wir noch eine Stunde Unterricht.

Am Mittwoch blieben wir den Vormittag über in der Schule und spielten Gesellschaftsspiele und versuchten uns im Pétanque-  und Rugbyspielen, zwei Sportarten, die typische für die Region sind. Den Nachmittag verbrachten wir in unseren Gastfamilien.

Am Donnerstag ging es wieder nach Toulouse. Dieses Mal designten wir an Computern kleine Holztaler, die danach mit einem Laserdrucker ausgeschnitten wurden. Nach einem kleinen Picknick im Park besichtigten wir noch das Naturkundemuseum.

Der Freitag war auch schon der letzte Tag. Wir hatten wieder Unterricht und fuhren anschließend zur Besichtigung der Bauhalle vom A380 zu Airbus. Das war für viele von uns das Highlight der Reise, weil es diese beeindruckenden Bauhallen nur dort gibt und man das auch nicht noch einmal sehen wird. Danach haben wir noch das Museum „aeroscopia“ besichtigt, wo ganz viele Flugzeuge ausgestellt waren, die man auch betreten konnte.  

Am Samstag mussten wir uns dann wieder verabschieden. Morgens um 5 Uhr trafen wir uns am Flughafen und machten uns wieder auf den Weg nach Deutschland.“